Dienstag 13. März 2012 von StroStro
Lange war es ruhig auf dieser Seite, aber auch in diesem Jahr gibt es wieder ein gemeinsames Projekt der Vorschulkinder des Kindergarten Tabaluga und einer Klasse der Buchfinkenschule, der Froschklasse, deren Klassenlehrerin ich bin.
Die Frösche haben als Projektklasse in der Zusammenarbeit mit dem Kindergarten schon einige Erfahrung, waren doch die meisten schon beim ersten gemeinsamen Projekt “Alphas” dabei, damals allerdings noch als Vorschulkinder. Erste Erfahrungen als “Große” durften sie im letzten Jahr mit dem Projekt “Ein digitaler Naturfänger” sammeln.
Die gemeinsame Prpojektarbeit sollte natürlich auch nach dem Weggang von Christel Berscht weitergeführt werden und so bin ich sehr froh, dass mich Bettina Gabriel im Herbst ansprach und wir in die gemeinsame Planung des diesjährigen Projektes gingen.
Wir haben uns für ein Literacy-Projekt entschieden: Ein Geschichtenbuch rund um den Drachen Darius, welcher auf Weltreise geht, soll entstehen.
Gestern trafen wir uns dann zum ersten Mal. Die Tabalugas waren noch sehr schüchtern und mussten sich erst einmal in ihrer neuen Rolle als kleine Geschichtenerzähler zurecht finden.
Zunächst las ich die Entstehungsgeschichte von unserem Drachen Darius vor und weshalb Darius nun plötzlich die Welt erkunden möchte. Anschließend bilden wir Gruppen aus jeweils zwei Fröschen und einem Vorschulkind. Leider gibt es in diesem Jahr nur 10 Tabalugas, die am Projekt teilnehmen können, so dass zwei Froschteams alleine arbeiten müssen.
Um die kleinen Tabalugas zu unterstützen, griff ich auf das wunderschöne “Konstantin - Material” von Susanne aus dem Zaubereinmaleins zurück, was wie die Faust aufs Auge zu unserem geplanten Projekt passt.
So entstanden gestern die “Abflug-Geschichten” von Darius.























Nach 1 1/2 Stunden sehr intensiver Arbeit merkte man einigen Tabalugas die Erschöpfung schon sehr deutlich an, da kamen die passenden Ausmalbilder gerade recht.
Insgesamt war ich jedoch sehr erstaunt, wie toll sich die Tabalugas auf diese Art zu arbeiten einließen. Und ich bewunderte die Geduld und Ausdauer der Frösche, die durch gezielte Fragen und Aufmunterungen immer wieder zum Erzählen motivieren wollten.
In unserer heutigen Reflexionsrunde wurde deutlich, wie schwer die Frösche die Arbeit zeitweilig empfanden, sie erinnerten sich aber selbst an ihre Zeit als Tabaluga und wie ängstlich sie zu Beginn des damaligen Alpha-Projektes waren. Gemeinsam überlegten sich die Frösche, wie sie es den Tabalugas noch leichter machen könnten.
Bilder vom heutigen Tag und ein kleiner Bericht erfolgen in einem gesondertem Artikel.